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% $Id: doku.tex,v 1.25 2010/08/10 08:18:00 baum Exp $
% Tag $Name: tinyheb-1-6-3 $
% Copyright (C) 2004 - 2013 Thomas Baum <[email protected]>
% Thomas Baum, 42719 Solingen, Germany
% This program is free software; you can redistribute it and/or modify
% it under the terms of the GNU General Public License as published by
% the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or
% (at your option) any later version.
% This program is distributed in the hope that it will be useful,
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% MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the
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% You should have received a copy of the GNU General Public License
% along with this program; if not, write to the Free Software
% Foundation, Inc., 59 Temple Place - Suite 330, Boston, MA 02111-1307, USA.
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\title {\textit{tinyHeb}\/ Dokumentation\\Version 1.3.0}
\author {Thomas Baum\\Solingen\\Germany}
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% selbst definierte Befehle
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\newcommand\myHeb{\textit{tinyHeb}{}\/}
\newcommand\tinyHeb{\textit{tinyHeb}{}\/}
\makeindex
\usepackage {hyperref}
\begin{document}
\nocite{*}
\maketitle[1]
\begin {abstract}
In diesem Dokument sind die Funktionsweise des Programmes \tinyHeb,
die Entstehungsgeschichte und Installationshinweise beschrieben.
Das Programm ist freie Software. Sie können es unter den Bedingungen der GNU
General Public License, wie von der Free Software Foundation veröffentlicht,
weitergeben und/oder modifizieren, entweder gemäß Version 2 der Lizenz oder
(nach Ihrer Option) jeder späteren Version.
Die Veröffentlichung dieses Programms erfolgt in der Hoffnung, dass es Ihnen
von Nutzen sein wird, aber OHNE IRGENDEINE GARANTIE, sogar ohne die implizite
Garantie der MARKTREIFE oder der VERWENDBARKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK.
Deteils finden Sie in der GNU General Public License.
Für Fehler in diesem Handbuch oder Fehler die aus der Benutzung des
Handbuches entstehen, wird keine Haftung übernommen.
\end {abstract}
\tableofcontents
%\frontmatter
\chapter{Entstehungsgeschichte\label{entstehungsgeschichte:kap}}
Wie bei fast allen anderen Hebammenabrechnungsprogrammen, war auch hier die Lebenspartnerin Auslöser.
Im November 2003 erstellte meine Freundin\footnote{seit dem 20.05.06 ist meine Freundin nicht mehr meine Freundin, sondern meine Frau}
ihre Abrechnungen gegenüber den Krankenkassen
immer noch auf Papiervordrucken. Wie man sich leicht vorstellen kann,
führte das u.a. bei der Berechnung des Kilometergeldes und der Ermittlung des
Wochentages zu Problemen. Die Wochentage sind natürlich nur dann ein
Problem, wenn man die Rechnung erst Wochen oder gar Monate nach der
Leistungserbringung schreibt. Auch ist die Berechnung der Dauer bei
bestimmten Leistungen, wie z.B. Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
zeitaufwendig, weil gerechnet werden muss.
Naheliegend war natürlich, entweder ein Programm zu kaufen oder auf Freeware
zurückzugreifen. Auf dem Markt waren zu diesem Zeitpunkt zwei Programme
erhältlich.
Leider sind beide Programme nicht für Linux erhältlich.
Also musste selber ein Programm geschrieben werden, so entstand \tinyHeb.
\section{erster Versuch}
Im November 2003 ging es an die Konzeptionierung, Datenstrukturen und
Datenbanktabellen wurden designed. Die Spezifikation der Anforderungen
durch meine Freundin gestaltete sich dabei recht schwierig, da sie zu
diesem Zeipunkt ca. 500 Km von mir entfernt wohnte.
Trotzdem enstanden mit HTML und perl erste Masken, in denen Stammdaten
und Abrechnungsdaten erfasst werden konnten.
Das Ergebnis entsprach leider überhaupt nicht den Anforderungen meines
``Kunden''. Es sollte eigentlich alles genauso sein, wie auf den
Papiervordrucken, nur dass jetzt Gesamtsummen, das Wegegeld und die Zeiten
automatisch berechnet werden sollten. Auch die entgültige Rechnung sollte
genauso aussehen, wie bei den Papierrechnungen\footnote{Das ist nach Meinung des Authors typisch für Softwareentwicklungsprojekte, bestehende Prozesse sollen sich nicht ändern.}.
Da mir solche Anforderungen von der Arbeit her bekannt waren und ich privat
nicht die gleichen Diskussionen führen wollte, die ich beruflich führen muss,
wurde die Entwicklung im März 2004 eingestellt. Zum Glück habe ich nicht
alle Daten gelöscht, sondern sie verblieben im CVS Repository.
\section{zweiter Versuch}
Im März 2005 stellte meine Freundin ``plötzlich'' fest, dass ihre
Papierabrechnungen nicht mehr von den Krankenkassen akzeptiert werden.
Sie wollte jetzt ein kommerzielles Programm kaufen. Der Preis
erschien mir sehr teuer und ich war mir nicht sicher, ob die ganze Sache
mit wine auch wirklich unter Linux läuft.
Die Evaluierungsphase war dann recht kurz. Mit qemu und einer Win95
Installation konnte getestet werden und welche Überraschung, die Erfassung
und auch der Rechnungsdruck sahen so aus, wie ich mir das im März 2004
vorgestellt hatte.
Also ging die Entwicklung an der Stelle weiter wo ich 2004 aufgehört hatte.
Es konnten wesentliche Teile der Software wiederverwendet werden. Inbs.
die Zugriffsroutinen auf die Datenbank, die Erfassungsmaske für die
Frauenstammdaten und Feiertage.
\section{dritter Teil}
Anfang Oktober 2005 überraschte mich meine Freundin mit der Nachricht, dass
ab Januar 2006 die Abrechnungen elektronisch an die Krankenkassen zu melden
sind. Super, gerade hatte ich wesentliche Teile der Software fertig und
jetzt elektronischer Datenaustausch. Also ging es am 03.10.2005 daran
die Spezifikation für den Datenaustausch per E-Mail zu besorgen. Die
komplette Spezifikation \cite{richtliniendatenaustausch},\cite{anlage1}
füllt ca. einen Aktenordner. Leider ist es wie bei
vielen Spezifikationen, es bleiben einige Fragen offen. Diese Fragen wurden
mir vom RZ der AOK Rheiland beantwortet. Den Kollegen an dieser Stelle
meinen ausdrücklichen Dank, sonst hätte ich es wohl nie geschafft. Mitte
Oktober war es möglich, die ersten Rechnungen im Edifact Format zu generieren.
Das ist für den Datenaustausch natürlich nicht ausreichend, da die Daten
verschlüsselt werden müssen. Die Verschlüsselung wurde zum größten Problem
im Rahmen der Entwicklung. Insb. bei der Kommunikation mit dem Rechenzentrum
wurden gleiche Begriffe unterschiedlich interpretiert. Ende Oktober 2005
war das Problem dann klar, die Daten müssen PKCS\#7 verschlüsselt werden.
Die AOK war aber erst ab November in der Lage Daten, die mit PKCS\#7
verschlüsselt wurden wieder zu entschlüsseln. Ab Januar 2006 konnten endlich
echte Daten in der Erprobungsphase ausgetauscht werden und heute (Juni 2008)
sind alle Datenannahmestellen an die Software angeschlossen.
Die Zertifizierung der AOK Rheinland liegt seit dem 12.05.2006, die
des ARZ-Emmendingen seit dem 29.08.2006 und der AOK Bayern seit dem
05.06.2007 vor. Bei anderen Datenannahmestellen hat es meine Frau noch nicht
bis zum Echtbetrieb geschafft, das liegt aber vor allem daran, dass zu
wenig Rechnungen an die entsprechenden Datenannahmestellen geschickt werden
oder die Datenannahmestelle selbst noch nicht in der Lage ist Rechnungen
im Echtbetrieb entgegen zu nehmen.
Falls es Problem mit dem Datenaustausch unter \tinyHeb\/ geben sollte,
hängen diese in der Regel mit der eigentümlichen Verarbeitung einzelner
Datenannahmestellen zusammen, insb. bei verschlüsselten und signierten
Rechnungen.
An dieser Stelle soll nicht auf alle
Probleme, die es mit dem Anschluss einer Datenannahmestelle gibt eingegangen
werden. Im Kapitel \vref{parameter:kap} wird im Detail beschrieben, welche
Einstellungen vorzunehmen sind. Weiterhin wird im Anhang
\vref{anhang:elekrech} aufgezeigt, wie man besonders
schnell zum Datenaustausch zugelassen wird, und warum das ganze nichts
kostet.
\section{Über dieses Handbuch}
Um mit \tinyHeb\/ arbeiten zu können, ist es nicht notwendig, das Handbuch
komplett
von vorne nach hinten zu lesen. Das Handbuch soll eher als Nachschlagewerk
dienen, wenn man an der einen oder anderen Stelle ein Problem hat.
Trotzdem ist es notwendig, einige Kapitel des Handbuches zu lesen, wenn
man mehr als ``Spielrechnungen'' produzieren möchte.
Eine kurze Zusammenfassung der Kapitel soll das Auffinden der für den
Leser/ Leserin wesentlichen Teile erleichtern.
\paragraph{}
In Kapitel \ref{entstehungsgeschichte:kap},
\textit{Entstehungsgeschichte} sind die Motivation für
\tinyHeb\/, aber auch die Probleme, die mit der
Entwicklung von \tinyHeb\/ verbunden waren, beschrieben.
\paragraph{}
In Kapitel \ref{installation:kap}, \textit{Installation} finden sich
Hinweise zur Installation von \tinyHeb\/ aus den Sourcen. Falls man
\tinyHeb\/ mit Hilfe der RPM Pakete installiert hat, ist es nicht
notwendig das gesamte Kapitel zu lesen. Statt dessen kann man direkt
bei Abschnitt \ref{einleitung:parameter:kap}, \textit{Parameter} mit
dem Lesen beginnen. Dort ist u.a. beschrieben, wie Name, Anschrift,
IK-Nummer der Hebamme, usw. in \tinyHeb\/ hinterlegt werden, aber auch wie
eingestellt wird, dass nach der korrekten Gebührenordnung abgerechnet wird.
\paragraph{}
In Kapitel \ref{Kurzanleitung}, \textit{Kurzanleitung} sind die
wesentlichen Schritte beschrieben, um mit \tinyHeb\/ schnell eine
Rechnung zu produzieren. Dieses Kapitel sollte gelesen werden.
\paragraph{}
In Kapitel \ref{anleitung}, \textit{Anleitung} sind alle Details,
Masken, Plausibilitätenprüfungen, usw. von \tinyHeb\/ beschrieben.
Dieses Kapitel muss nicht in gänze gelesen werden, hilft aber weiter, wenn man
alle Features des Programms nutzen möchte. Es eignet sich insb. als
Nachschlagewerk, wenn es Probleme geben sollte.
\paragraph{}
In Kapitel \ref{parameter:kap}, \textit{Parameter} sind alle
Parameter beschrieben, die es in \tinyHeb\/ gibt. Wichtig sind dabei
der Abschnitt \ref{parm:heb:abs}, \textit{Angaben zur Hebamme},
Abschnitt \ref{datenannahmestellen:abs}, \textit{Datenannahmestellen}
und der Abschnitt \ref{feiertage:abs}, \textit{Feiertage}.
Im Abschnitt \textit{Angaben zur Hebamme} sind alle Daten zur
Hebamme beschrieben, die wichtig sind, um eine korrekte Rechnung zu
produzieren.
Im Abschnitt \textit{Datenannahmestellen} sind alle Parameter
beschrieben, die für den elektronischen Datenaustausch benötigt werden.
Wie eine neue Datenannahmestelle parametrisiert werden muss und welche
Werte zu ändern sind, wenn man z.B. von der Erprobungsphase in den
Echtbetrieb wechselt.
Im Abschnitt \textit{Feiertage} wird gezeigt, wie neue Feiertage
in \tinyHeb\/ eingepflegt werden können.
\paragraph{}
Im Anhang in Kapitel \ref{anhang:elekrech},
\textit{Anmeldung zum E-Mail Verfahren}
findet sich eine Beschreibung, wie man bei den einzelnen Krankenkassen
zum elektronischen Abrechnungsverfahren zugelassen wird. Dieser Abschnitt
sollte gelesen werden, wenn man Rechnungen elektronisch verschicken möchte.
\paragraph{}
Im Anhang in Kapitel \ref{anhang:aktkk},
\textit{Aktualisierung der Krankenkassendaten} ist
beschrieben, wie sich die Anschriftendaten auf Basis der Kostenträgerdateien
aktualisieren lassen. Dieser Abschnitt muss erst am Ende eines Quartals
gelesen werden oder wenn man sich wundert, warum eine Krankenkasse in
\tinyHeb\/ nicht existiert, bzw. die Rechnung von der Krankenkasse mit
dem Vermerk ``wir sind nicht zuständig'' abgelehnt wird.
\paragraph{}
Im Anhang in Kapitel \ref{anhang:provider},
\textit{zusätzliche Provider im elektronischen
Datenaustausch} wird gezeigt, wie \tinyHeb\/ parametrisiert werden muss, damit
E-Mails über den Internet-Provider verschickt werden können und wie vorzugehen
ist, wenn mehr
als ein E-Mail Provider benötigt wird. Windows Nutzer sollten dieses
Kapitel in jedem Fall lesen, unter Linux ist das Kapitel nur notwendig,
wenn es Probleme mit dem E-Mail Versand der Rechnung gibt.
\paragraph{}
Im Anhang in Kapitel \ref{anhang:eigenes_cert},
\textit{Ein eigenes Zertifikat} befindet sich die Beschreibung,
wie eine Zertifikatsanfrage generiert wird und das Zertifikat in
\tinyHeb\/ eingebunden wird. Ein solches Zertifikat wird für den
Datenaustausch bei einigen Datenannahmestellen\footnote{u.a. Inter-Forum Systems, Syntela und Medent} \index{Datenannahmestellen}
benötigt.
\paragraph{}
Bei meiner Frau und mir gibt es folgende Arbeitsteilung bzgl. der
Rechnungen. Meine Frau erfasst die Rechnungen, ich bin für die
Parametrisierung des Programms und die Kommunikation mit
den Datenannahmestellen
zuständig. Sollte dies bei Euch so ähnlich sein, gilt folgender Tipp
für die Arbeit mit dem Handbuch: Die Hebamme sollte das Kapitel
\ref{anleitung}, \textit{Anleitung} lesen, ihr Mann/ Lebensgefährte/
Freund die anderen oben
als wichtig gekennzeichneten Kapitel.
\section{Danksagungen}
Wie in jedem Handbuch soll auch hier dieses Kapitel nicht fehlen. Ohne
Hilfe wäre \tinyHeb\/ nicht das geworden, was es heute ist.
Besonders bedanken muss ich mich natürlich bei meiner Frau Marlies, die
sehr viel Geduld mit mir hat, insb. wenn ich
viele Stunden vor dem Rechner sitze, weil ich neue Funktionalitäten
einbaue oder ich mich mit den Fragen und Problemen
der Nutzer und Nutzerinnen beschäftige.
Abgesehen davon, war sie die erste Nutzerin und testet auch heute noch die
Anwendung als erste. Auf viele Plausibilitätenprüfungen wäre ich ohne
ihre Hilfe nicht gekommen.
Dann sind die Mitarbeiter des RZ der AOK Rheinland zu erwähnen,
die mir sehr freundlich viele Fragen beantwortet haben. Namentlich sind
dies die Herren B. und Z.
Mit dem ARZ-Emmendingen habe ich alle Konstellationen der Verschlüsselung
und Signierung getestet. Ich bin jedesmal begeistert, wie schnell und
freundlich auf Fragen reagiert wird. Hier sind die Herren G. und S.
besonders zu erwähnen.
Die Leser der Newsgroup \verb|de.comp.os.unix.linux.misc| haben mich dazu
gebracht \tinyHeb\/ überhaupt zu veröffentlichen. Darunter war u.a.
Rolf aus Jülich.
Rolf und seine Frau waren die ersten Nutzer überhaupt, die
beiden mussten die meisten Fehler aushalten, da sie \tinyHeb\/ schon
seit März 2006 benutzen.
Heiner aus Hannover war einer der ersten Windows Nutzer (wenn nicht der
Erste) und hat die Installationsanleitung für Windows geschrieben.
Katrin hat mich auf wesentliche Fehler des setups unter Windows Vista
hingewiesen\footnote{das Stand Juni 2008 immer noch alles andere als
perfekt ist} und als Alpha Testerin fungiert.
Es gibt noch viele weitere zu erwähnen, wie z.B. Bernhard, der
unermüdlich mit Krankenkassen und Datenannahmestellen telefoniert. Aber
irgendwann muss es auch mit den Danksagungen gut sein.
Last but not least gilt mein Dank allen Nutzern und Nutzerinnen,
die mich auf
Fehler in der Anwendung hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht
haben. Ohne Euch wäre die Anwendung nicht das, was sie heute ist.
%\section{verwendete Konventionen}
%\mainmatter
\chapter{Installation\label{installation:kap}}
Für die Installation auf einem Linux Rechner sind einige Komponenten
Vorraussetzung. Diese sollten aber in jeder Distribution vorhanden sein.
Die hier vorliegene Beschreibung bezieht sich auf SuSE
Linux, sollte aber bei jeder anderen Distribution ähnlich funktionieren.
Eine Installation auf einem Windows \index{Windows} System ist problemlos
möglich und ausführlich in \cite{installation_windows} beschrieben.
\begin{itemize}
\item Ein Webserver, z.B. Apache
\item perl
\item mysql
\item ghostview (gv) um sich die Rechnungsvorschau im Browser anzusehen
\item OpenSSL, wenn elektronischer Datenaustausch gewünscht ist.
\end{itemize}
%
\section {Kopieren der Scripte}
Nachdem man den Tar-Ball aus dem Internet geladen und entpackt hat, müssen
die Scripte noch an die ``richtige'' Stelle kopiert werden. Dazu
einfach als root \verb|make install| eingeben. Danach ist es nur noch
notwendig fehlende Perl Module zu installieren und die Datenbank
zu initialisieren. Dies ist in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
\section {Anpassen Apache Konfiguration}
Die Apache \index{Apache} Konfiguration wird durch das
Makefile \index{Makefile} automatisch an die
richtige Stelle im Verzeichnisbaum kopiert. Danach ist ein Neustart
des Webservers notwendig. Wer die Anpassung per Hand vornehmen möchte,
muss wie unten beschrieben vorgehen:
\begin {enumerate}
%\item Das Modul \verb|mod_perl.so| muss geladen werden, dies kann über Yast gemacht werden.
\item Kopieren der Datei \verb|tinyheb.conf| aus dem Verzeichnis apache2\\
nach \verb|/etc/apache2/conf.d/|
\item den Apache Server mit \verb|rcapache2 restart| (SuSE Linux) oder\\
\verb|sudo /etc/init.d/apache2 restart| (Debian) neu starten.
%\begin{verbatim}
%Alias /tinyheb/ ''/srv/www/cgi-bin/tinyheb/''
%\end{verbatim}
%
%\item Setzen der Direktiven in der Datei /etc/apache2/default-server.conf
%\begin{verbatim}
%<Directory /srv/www/cgi-bin/tinyheb>
% AllowOverride None
% Options -Indexes +ExecCGI +FollowSymLinks
% AddHandler cgi-script pl
% Order allow,deny
% Allow from all
%</Directory>
%\end{verbatim}
\end {enumerate}
%
%\pagebreak[4]
\section{Perl}
Es werden einige Perl \index{Perl} Module benötigt, die ggf. nicht
installiert sind.
Die meisten dieser Module sollten in der Distribution enthalten sein. Ansonsten
über den entsprechenden Paketmanager oder bei CPAN herunterladen.
\begin {enumerate}
\item DBI\index{DBI}
\item Date::Calc\index{Date::Calc}
\item CGI\index{CGI}
\item PostScript::Simple\index{PostScript::Simple}
\item File::stat und MIME::QuotedPrint falls elektronische Rechnungen
gewünscht sind.
\item Tk, Tk::BrowseEntry, Tk::HList, Tk::ItemStyle, Mail::Sender, falls
die elektronischen Rechnungen mit grafischer Oberfläche verschickt werden
sollen.
\item Crypt::OpenSSL::X509 (optional) für eine verbesserte Performance beim
Einlesen von Zertifikaten.\index{Crypt::OpenSSL::X509}
\end {enumerate}
%
\section {MySQL}
Auch MySQL \index{MySQL} sollte in der Distribution enthalten sein,
wenn noch nicht installiert, muss das nachgeholt werden.
%Wichtig ist es einen Benutzer
%anzulegen, der Zugriff auf die benötigten Tabellen und die Datenbank hat.
%Hier gibt es verschiedene Tools (z.B. mysql-administrator) oder auch aus
%der Kommandozeile. Dieser Benutzer muss auf die Datenbank PRD\_Hebamme
%zugreifen können und die Rechte haben Tabellen anlegen zu dürfen. Der
%Benutzer sollte wwwrun heissen, wenn man nicht die Datei Heb.pm anpassen
%möchte. In der aktuellen Version ist der Benutzer wwwrun ohne Passwort
%anzulegen, wer das nicht möchte, kann in der Datei Heb.pm das notwendige
%Passwort hinterlegen.
Im Verzeichnis DATA befindet sich ein SQL Script mit dem alle Tabellen
und ein technischer User mit den notwendigen Zugriffsrechten
angelegt und initialisiert werden: init.sql
\paragraph{}
Mit \verb|mysql -u root < init.sql| werden die nötigen Tabellen und der
technische Nutzer angelegt.
Bei einem Update der Software muss das Skript: \verb|update.pl|
ausgeführt werden
%
\section{Parameter\label{einleitung:parameter:kap}}
Jetzt müssen noch einige Parameter gepflegt werden, wie z.B. Name und
Anschrift der Hebamme, dann kann die Arbeit wirklich losgehen.
Diese Parameter können direkt über die Konsole in der Datenbank geändert
werden, oder aber über die Parameterpflege im Programm. Dazu ist es notwendig
\tinyHeb\/ zu starten. Man nimmt einen Webbrowser seiner Wahl\footnote{z.B. Firefox, Konqueror funktioniert nicht besonders gut} und ruft den Link
\nolinkurl{http://localhost/tinyheb/hebamme.html} im Browser auf.
Wenn alles funktioniert, bekommt man das Einstiegsbild (siehe Abbildung \vref{einstieg:fig}) zu sehen.
%
\begin{figure}[ht]
\centering
\includegraphics[width=80mm]{einstieg}
\caption{Einstiegsmenue in \emph{tinyHeb}\label{einstieg:fig}}
\end{figure}
%
Die Parameter die die Hebamme betreffen, können über die Maske
Angaben zur Hebamme gepflegt werden\footnote{Diese Maske steht erst seit
Release 0.9.0 zur Verfügung}. In diese Maske gelangt man aus dem
Hauptmenue über den Link \verb|Angaben| \verb|zur| \verb|Hebamme|.
Alternativ können die relevanten Parameter auch in der Maske Parameter
geändert werden.
Über den Link \verb|weitere| \verb|Wartungspunkte| gelangt man in das
\tinyHeb\/ Wartungsmenue und von dort kommt man über den Link
\verb|alle| \verb|Parameter| in die Maske Parameter, hier können
Parameter neu erfasst, geändert und gelöscht werden. Eine genaue Beschreibung
dazu findet sich im Kapitel \vref{parameter:kap}.
Durch einen Klick auf den Knopf \texttt{Suchen}
werden alle vorhandenen Parameter
angezeigt. Im konkreten Fall sind nur die Parameter von Interesse, die
mit HEB beginnen. Um nur diese angezeigt zu bekommen, erfasst man im Feld
\feld{Name} HEB -- alle anderen Felder müssen leer sein -- und klickt
in diesem Fenster auf den Knopf \knopf{Suchen}. Als Ergebniss sollte das Bild
aus Abbildung \vref{parameter:fig} erscheinen.
%
\begin{figure}[ht]
\centering
\includegraphics[width=80mm]{parameter_HEB}
\caption{Parameter Pflegemaske\label{parameter:fig}}
\end{figure}
%
Die in Tabelle \ref{parametertabelle:tab} angegebenen Parameter
müssen angepasst werden.\\
Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass
die Parmeter Bezeichnung nicht aus Versehen geändert wird.
\marginline{\Huge\bfseries!}%
%
\begin{table}[ht]
\centering
\begin{tabular}{|ll|}
\firsthline
\textbf{Parameter Bezeichnung}&\textbf{Beschreibung Parameter}\\
HEB\_VORNAME&Vorname der Hebamme\\
HEB\_NACHNAME&Nachname der Hebamme\\
HEB\_STRASSE&Strasse der Anschrift der Hebamme\\
HEB\_PLZ&PLZ der Anschrift der Hebamme\\
HEB\_ORT&Ort der Anschrift der Hebamme\\
HEB\_IK&IK Nummer der Hebamme\\
HEB\_Konto&Kontonummer zur Bankverbindung der Hebamme\\
HEB\_BLZ&Bankleitzahl der Bankverbindung\\
HEB\_NAMEBANK&Name der Bank\\
HEB\_TEL&Telefonnummer der Hebamme\\
HEB\_EMAIL&E-Mail Adresse der Hebamme im Format [email protected]\\
HEB\_STNR&Steuernummer der Hebamme im Format 123/4567/891\\
HEB\_TARIFKZ&Tarifkennzeichen: bundeseinheitlicher Tarif, West- oder\\
& Ostgebührenordnung, möglich sind 00 für bundeseinheitlich, 24 für West,\\ &
25 für Ost. Erfasst werden sollte immer 24 für West\\
HEB\_BUNDESLAND&Bundesland der Hebamme, entweder NRW, Bayern, Hessen, Hamburg,\\
& Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen,\\
& Brandenburg oder Baden-Würtemberg\\
HEB\_IK\_BELEG\_KKH&\index{Beleghebamme}IK Nummer des Krankenhauses, falls Beleghebamme\\
\lasthline
\end{tabular}
\caption{Parameter\label{parametertabelle:tab}}
\end{table}
%
\subsection{Feiertage}
Im weitesten Sinne gehören auch Feiertage zu den Parametern. Damit
diese korrekt bei Zuschlägen beachtet werden können, ist es notwendig
sie zu erfassen.
Wie schon bei den Parametern gelangt man aus dem Hauptmenue über den
Link \verb|Feiertage| in die Erfassungsmaske der Feiertage. Hier sind,
falls noch nicht vorhanden, alle Feiertage zu erfassen, für die man
Rechnungen erstellen möchte\footnote{Besser ist es mehr als weniger
Feiertage zu erfassen.}.
\\
Jetzt sollte alles Initialisiert sein und die Arbeit kann beginnen.
Falls etwas nicht gehen sollte, freue ich mich auf eine Mail:
\subsection{Logo}
\index{Logo}
Auch das Logo der Hebamme gehört im weitesten Sinne zu den Parametern.
Wer möchte, dass ein Logo mit ausgedruckt wird, muss das Logo zunächst
in das eps Dateiformat bringen\footnote{z.B. mit dem Programm ImageMagick}.
Die Logo Datei in den Dateinamen logo.eps
umbenennen und im Verzeichnis \verb|rechnung| speichern. Danach wird auf
jeder Rechnung das Logo mit angedruckt.
\subsection{Gebührenordnung Baden-Württemberg}
\index{Baden-Württemberg}
\index{Gebührenordnung Baden-Württemberg|see{Baden-Württemberg}}
Die Gebührenordnungen sind auch in den Parametern enthalten, dies gilt
insb. für die Gebührenordnung Baden-Württemberg. Diese Privat-Gebührenordnung
ist anders aufgebaut, als die der anderen Bundesländer.
Um diese Privat-Gebührenordnung zu nutzen ist ein zusätzlicher Schritt nötig;
diese Gebührenordnung muss explizit in \tinyHeb\/ eingespielt werden.
Im Verzeichnis \verb|DATA| befindet sich das Programm \verb|update.pl|,
diese muss wie folgt aufgerufen werden:\\
\verb|./update.pl --file=bw.sql|\footnote{unter Linux sind Root Rechte nötig, daher mit sudo update.pl --file=bw.sql aufrufen.}\\
wenn das Einspielen der Daten erfolgreich durchgeführt werden konnte, wird
dies entsprechend angezeigt:
\begin{verbatim}
Update erfolgreich durchgefuehrt,
Bitte die ENTER Taste zum Beenden des Update druecken
\end{verbatim}
Sollte es zu Problemen kommen, gibt die Datei \verb|update.log| Hinweise
darauf, was schief gegangen sein könnte.
\include{kurzanleitung}
\include{anleitung}
\include{parameter}
\include{anhang}
\bibliography{quellen}
\bibliographystyle{plain}
\printindex
%
\end{document}